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<pre>Gleiche Ausbeute, unterschiedliches Resümee! Wenn am Samstag (15:30 Uhr) der VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt die Klingen kreuzen, treffen zwei Teams aufeinander, deren Rückrunde mit einem Remis begonnen hat. Die Reaktionen auf den Punktegewinn waren allerdings unterschiedlich.  <p> Die Rede ist vom sechsten Platz, der zum Start in der Europa League-Gruppenphase berechtigt, mit Blick auf das herannahende Trio aus Köln, Bremen und Mönchengladbach jedoch zunehmend in Gefahr gerät.  <p>  So wies die Königsblauen nicht zuletzt auch der jüngste Triumph in Mainz als ungekrönte Meister des Minimalismus aus; trotz eines überaus dürftigen Torschussverhältnisses von 6:16 nahm die Elf von Domenico Tedesco am Ende den vollen Dreier in Empfang. <p> Die nach den fünf Auftaktpleiten gestartete Aufholjagd der Königsblauen hatte sich bislang bekanntlich vor allem auf die Auftritte in der eigenen Arena gestützt; daheim brachte 04 nacheinander Gladbach, Mainz, Bremen und Darmstadt zur Strecke. <p>  In dieser Saison waren die Auswärts-Leistungen der Hertha bislang mittelprächtig — in der Auswärtstabelle liegt die „alte Dame“ auf Platz 9. Von den bisherigen neun Gastspielen wurden zwei gewonnen, vier endeten mit einem Remis und drei gingen verloren.  </pre>


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<pre>In der neuen Saison könnte es sich als die große Stärke des VfL erweisen, dass man das bereits hinlänglich Bewährte allenfalls noch ein bisschen zu optimieren versucht:  <p> Das soll am Samstag auch der Bundesliga-Rückkehrer aus Stuttgart erfahren. Zuletzt kassierte mit Hannover der andere Aufsteiger eine 0:4-Abfuhr im Weser-Stadion.  <p>  Allerdings hat Stuttgart auch genug Sorgen: Aus den letzten vier Heimspielen gab es keinen Sieg (3 N, 1 U) und zu Hause in Summe schon 23 Gegentore (8 in den drei Rückrunden-Heimspielen). <p> In der Veltins-Arena bekommen es die Grün-Weißen schließlich mit niemand Geringerem als einem hoffnungsfrohen Anwärter auf die Champions-League-Teilnahme zu tun, der seine entsprechenden Ambitionen erst kürzlich mit seinen ersten Dreier seit dem Jahreswechsel unterstrich. <p>  Dabei muss sich die Aufholjagd des FC Köln noch nicht einmal notwendigerweise auf das Abfangen des VfL beschränken; auch den auf dem Relegationsplatz verharrenden Mainzern nahm die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck in der Rückrunde bereits stolze sechs Punkte ab.  </pre> 


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<pre> „Es war heute sicherlich keine Glanzleistung. Wir haben in der ersten Halbzeit nicht zu unserm Spiel gefunden und beim Gegentor die Konterabsicherung vernachlässigt“, so Kohfeldt auf der Bremer Klub-Homepage.  <p> In den letzten zwei Liga-Spielen vor Weihnachten soll die Bilanz noch weiter verbessert werden — es stehen noch das Gastspiel in Bremen und dann das Rhein-Derby zu Hause gegen Bayer Leverkusen auf dem Kölner Programm.  <p>  Am Sonntag gegen Hoffenheim muss deshalb unbedingt ein Sieg her! Andernfalls könnte das vielgepriesene Projekt „Neues Schalke“ bereits in Trümmern liegen, bevor es überhaupt richtig ins Rollen gekommen ist. <p>  Wenngleich gegen Darmstadt am System folglich nicht gerüttelt werden dürfte, geben sich die Buchmacher bezüglich eines Stuttgarter Heimsieges höchst optimistisch. <p>  Sollte es gegen Werder hingegen nicht zu einem Dreier reichen, könnte sich das Team aufgrund der geringen Abstände dann schon nach einer nicht ganz unwahrscheinlichen Niederlage in der Münchener Allianz-Arena mit einem Male im mittleren Tabellendrittel widerfinden.  </pre>


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<pre> Folglich sollte sich nun endlich doch ein armer Tropf gefunden haben, der die allmählich rekordverdächtige Serie der Gastgeber enden lässt; gegen die auswärts besonders hinfälligen Freiburger kommen wohl noch nicht einmal die Wolfsburger an einem Dreier vorbei.  <p> Dass aus diesem Trotz auch eine gewisse Stärke resultiert, bekam zuletzt selbst der deutsche Rekordmeister zu spüren; der von seiner unmittelbar zuvor absolvierten Madrid-Reise angeknockte FC Bayern wurde vom Schlusslicht zumindest eine Halbzeit lang dominiert.   <p> Die neue Leichtigkeit des Seins, mit der nun ein Schwergewicht der Liga besiegt wurde, soll nun auch im Heimspiel gegen Hoffenheim zu sehen sein. <p>  Die Negativ-Serie ist vorerst gestoppt. Mit dem jüngsten 2:2 im Nordderby landete der SV Werder Bremen nach vier aufeinanderfolgenden Pleiten endlich wieder einen Punktgewinn. Doch die Freude darüber hielt sich hinterher in Grenzen.  <p> Eine Beobachtung, die das anstehende Heimspiel gegen die Geißböcke gleich in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt.  </pre>


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<pre> Seit dort jedoch mit Julian Nagelsmann ebenfalls ein neuer Übungsleiter das Trainerzepter schwingt, agieren die Sinsheimer teilweise wie ausgewechselt. In der Folge dürften auch die Claims am Samstag alles andere als klar abgesteckt sein.  <p> „In der ersten Halbzeit waren wir spielbestimmender als der Gegner. In der zweiten Halbzeit hatten beide Teams ein offenes Visier, beide wollten gewinnen. Das Ergebnis geht in Ordnung.“  <p>  Erst zwei Siege feierten die Westfalen in der laufenden Saison. Von einem dritten scheint Bayer 04 weit entfernt zu sein. <p>  Quoten Stand vom 25.2.2019, 9:05 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.  <p> So ließ etwa Ismael Medienvertreter im Anschluss an das 1:1 gegen Ingolstadt am vergangenen Samstag wissen, dass er schockiert über die erste Halbzeit gewesen sei, nun allerdings ein klares Bild habe, „um Entscheidungen zu treffen“.  </pre>


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